Bericht Generalversammlung der OG Uri vom 9. November 2017

Trotz des Barrage-Spiels der Schweizer Nationalmannschaft durfte ich am 9. November 2017 zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Armee sowie unsere Mitglieder und deren Partnerinnen zur 161. Generalversammlung in den Räumlichkeiten der Stiftung Behindertenbetriebe Uri in Schattdorf begrüssen. Als Vertreter der Regierung waren der Sicherheitsdirektor Dimitri Moretti und der Finanzdirektor Urs Janett anwesend.

Leider mussten wir im vergangenen Vereinsjahr von Div aD Walter Zimmermann, Abschied nehmen. Mit einem Coral der Sechsermusik von Schattdorf haben wir seiner gedacht.

Das Protokoll wurde zeitgleich mit dem Versand der Einladungen zur 161. Generalversammlung auf der Homepage aufgeschaltet. Die Versammlung hat das Protokoll genehmigt.

In meinem Jahresbericht durfte ich festhalten, dass im vergangenen Vereinsjahr die folgenden Anlässe durchgeführt wurden:
• Die 160. Generalversammlung mit dem Referat von Herr Dr. Markus Seiler
• Die WIWA in Andermatt
• Das Pistolenschiessen anlässlich des eidgenössischen Feldschiessens
• Der Truppenbesuch der der Geb Inf Bat 29
• Der Donatorenanlass mit der Besichtigung der schweizerischen Sprengstofffabrik Cheddite AG

Aus militärischer Sicht interessierte im Wesentlichen die Kommandoübername durch Korpskommandant Philippe Rebord als neuer Chef der Armee, die Vorbereitungen zur WEA mit Start am 1. Januar 2018 und die Beschaffung im Bereich der Luftraumverteidigung.
Und der Blick über unsere Landesgrenze hinaus vermittelt nicht unbedingt den Eindruck von zunehmender Stabilität. So beschäftigten uns in diesem Jahr Themen wie:
• Der Rechtsrutsch in Österreich
• Die Abstimmung zur Unabhängigkeit in Katalonien
• Die Entwicklung in der Türkei
• Die kriegerischen Auseinandersetzungen in Syrien
• Die Lage in der Ukraine
• und die Rolle Russlands dabei
• Die Spannungen zwischen den USA und Nordkorea
• Der massive Anstieg von Cyberangriffen
Terroranschläge sind in Europa noch nicht gerade zur Tagesordnung geworden, aber dennoch werden so regelmässig neue Anschläge verübt, dass wir uns schon fast daran gewöhnt haben auf entsprechende Meldungen in den Nachrichten zu stossen.

Da sind das neue Nachrichtendienstgesetz und der Versuch Grossbritanniens um einen geordneten Ausstieg aus der EU gefühlt nur ein Tropfen auf den heissen Stein.Es stellt sich für mich daher weniger die Frage ob und wie die Armee zum Einsatz kommen wird, sondern vielmehr wann?

Die Jahresrechnung schloss mit einem Mehraufwand von 654 Franken, dies bei Einnahmen von 16696 Franken. Wie bereits letztes Jahr vom Vorstand angekündigt, hat die SOG ihren Mitgliederbeitrag an der Delegiertenversammlung vom 18. März 2018 erhöht. Auf Grund dieser Erhöhung hat der Vorstand der Generalversammlung vorgeschlagen, den Mitgliederbeitrag der OG-Uri neu auf 70.00 Franken festzulegen. Das vorgestellte Budget mit dem neuen Mitgliederbeitrag sieht einen leichten Überschuss vor. Alle drei Geschäfte wurden durch die Generalversammlung einstimmig angenommen.

Neu wurde Maj i Gst David Regli für den abtretenden Oblt Pascal Arnold in den Vorstand gewählt. Für zwei weitere Jahre bestätigt wurde Jürg Janett. Ferner gehören dem Vorstand noch der Präsident Diego Bundi, sowie Lukas Richli, Marco Gerig, Hubert Lussmann und Hubert Herger an.
Als Neumitglied wurde Oberstlt i Gst André Stirnimann durch die Versammlung in den Verein aufgenommen.

Termine 2018:
• 08.06.2018 Pistolen Schiessen
• Sommer - Herbst Truppenbesuch / kultureller Anlass
• Herbst Donatorenanlass
• 23. November 2018 162. GV der OG Uri
Auf die Durchführung der WIWA wird seitens der Armee bis auf weiteres verzichtet.

Ausblick 2019:
Das Jahr 2019 ist ein Jubiläumsjahr. Die OG-Uri feiert dann das 175 jährige Bestehen. Um diese Jubiläum würdig zu begehen, ist geplant ein OK zu gründen. Interessenten melden sich bitte beim Präsidenten Diego Bundi.

Nach den Grussbotschaften der Urner Regierung durch Dimitri Moretti, wurde die Generalversammlung wie gewohnt mit der Landeshymne geschlossen. Dabei wurde kräftig mitgesungen.

Im Anschluss an die Generalversammlung referierte der neue Chef der Armee, Korpskommandant Philippe Rebord, zum Thema «WEA, machen wir es!». Zu Beginn seines Referates sprach Philippe Rebort von einem Vertrauensbeweis der Politik mit dem Entscheid zur Beschaffung der neuen Kampfflugzeuge und einer neuen bodengestützter Luftverteidigung. Wie erwartet war die Sorge bezüglich der Alimentierung der Armee ein zentrales Thema. Der CdA betonte, dass die WAE ein Prozess ist und 4 Jahre dauern wird. Erst danach wird die Armee in der Lage sein die Aufgaben gemäss dem Leistungsauftrag an die Armee zu erfüllen.